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Die Adria mit ihren langen, breiten Sandstränden, mit dem etwas trüben aber sehr sauberem Meer war wohl in den 1970er Jahren der Renner bei den deutschen Touristen. In der Zwischenzeit hat sich das wohl gelegt, aber in der Hauptsaison ist dort die deutsche Sprache nach wie vor sehr weit verbreitet.
Jetzt waren wir für knapp eine Woche im September 2009 in Lignano Pineta. Herrliches Wetter und angenehme Temperaturen waren beste Voraussetzungen für einen schönen Aufenthalt. Wir waren im Hotel Bellevue Info Hotel-Bellevue (Zimmer mit Frühstück) untergebracht. Ein sauberes Familienhotel mit zweckmäßig eingerichteten Zimmern und einem schönen Swimmingpool.
Lignano Pineta - etwas ruhiger als der Hauptort Lignao Sabbiadoro - ist in den 1950iger Jahren entstanden und liegt in einem Pinienwald, in dem sich Hotels, Ferienwohnungen und Wohhäuser befinden.
Das heutige Lignano ist eine sehr junge Stadt. Vor ihrer Entwicklung bestand die Halbinsel aus Sumpf- und Baumland und war nur von wenigen Bauernfamilien ganzjährig bewohnt. Dazu kamen die saisonalen Aufenthalte der Fischer von Marano, die vorübergehend in mit Schilf verkleideten Holzhütten (casoni) wohnten.
Der älteste Teil ist Sabbiadoro (zu deutsch: goldener Sand), das bereits Ende des 19. Jahrhunderts von Marano aus mit dem Boot als Badestrand genutzt wurde. 1903-1904 wurde eine Badeanstalt aus Holz errichtet und vor allem von Sonntags-Ausflüglern benutzt.
1959 wurde Lignano eine eigenständige Gemeinde. Der durch den Wirtschaftsaufschwung bedingte Massentourismus ließ danach die Zahl der Feriengäste von 1,8 Millionen (Anfang der 1960er Jahre) auf über 6 Millionen (1975) ansteigen. Dieser Rekordwert wurde seither nicht mehr erreicht.
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