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Der Bau der Villa und der Loggia geht auf das Ende des 18. Jahrunderts zurück, als der Kardinal Durini die Spitze von Lavedo, einer romantsichen Halbinsel auf dem Comer See, erwarb, um dort einen abgeschiedenen Wohsitz für die Ferien und für literarische Zerstreuung zu errichten.
Der Ort hatte bis zum 16. Jahrhundert ein kleines Kloster mit Kapuzinermönchen beherbergt, von dem als Zeugnis nur die schmale Vorderseite der kleinen Kirche blieb, die durch zwei Glockentürme gekennzeichnet ist.
Beim Tod des Kardinals im Jahr 1797 bestand die Villa schon aus zwei verbundenen viereckigen Hauptteilen und einem sehr eleganten Laubengang.
Der letzte Besitzer der Villa war Guido Monzino, ein bekannter Mailänder Unternehmer, gebildeter Sammler und leidenschaftlicher Reisender. Die Villa wurde erneut restauriert und zum Teil in ein Privatmuseum umgewandelt, wo Monzino fachmännisch und sorfältig wie ein Museumsdirektor die Reiseandenken, die seltenen Kunstsammlungen und die Erinnerungsstücke an seine berühmtesten und extremsten Expeditionen, wie die Eroberung des Nordpols im Jahr 1971 und des Everest im Jahr 1973, sammelte. Nach dem Tod von Monzino im Jahre 1988 wurde die Villa samt Einrichtung und dem herrlichen Garten dem FAI als Erbschaft hinterlassen.
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Der FAI, Fondo Ambiente Italiano stützt sich von Anfang an auf die Entschlusskraft von Männern und Frauen, die etwas konkretes für Ihr Land tun wollen. Als nationale Stiftung hat der FAI seit 1975 dank der großzügigen Unterstützung zahlreicher Bürger und Unternehmer bedeutende Zeugnisse des italienischen Kunst- und Naturgutes gerettet, restauriert und der Öffentlichkeit erschlossen.
Die wunderschöne Lage am See sowie der herrliche Garten sind in jedem Falle ein Besuch wert.
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